Sessione 28
Ove bramisce il cervo e mormora il torrente

Sull'utilizzo degli spazi poco sviluppati: concetti, strategie, esperienze, visioni, pregiudizi e resistenze.

Session 28
Unsere Lebensqualität wird mitbestimmt davon, wie wir unseren Lebensraum gestaltenund wie wir ihn organisieren. Auch Räume, die wenig genutzt werden, schwierig zu erreichen und nicht verplant sind, beeinflussen unsere Lebensqualität. In Diskussionen zu Raumplanung sind diese wenig oder nicht erschlossenen Räume ein sensibles Thema. Der Schutz oder die Entwicklung von solchen Gebieten stösst oft auf Widerstand, ruft Vorurteile und Konflikte hervor.

Bauern, Tourismusgesellschaften, Naturschützende, Jägerinnen oder Wanderer – alle nehmen diese Räume anders wahr und verbinden damit unterschiedliche Entwicklungen. Unerschlossene Räume symbolisieren für die einen Unterentwicklung, für die anderen wertvolle Lebens- oder Erholungsräume. In den Alpen unterscheiden sich die Ansichten auch je nach Sprachregion.

«Da röhrt der Hirsch, da rauscht der Bach» zeigt eine italienische und eine österreichische Perspektive auf den Schutz und den Umgang mit wenig oder nicht erschlossenen Gebieten. Wir diskutieren darüber, welche Bedürfnisse Interessengruppen haben und wie Einwohner und Besucherinnen zur Erhaltung von solchen Räumen stehen. Ein besseres Verständnis dieser Fragen sowie mögliche Ansätze und Werkzeuge über die klassische Raumplanung hinaus können helfen, aufkeimende Konflikte konstruktiv anzugehen und solche Räume besser zu schützen.

Diese Session ist auch die Vernissage des CIPRA-Themehefts SzeneAlpen Nr. 101 «Raum ist endlich», das den Beitrag von Raumplanung an die Lebensqualität in den Alpen erörtert.

Interventi: Patrizia Rossi, former director of the Alpi Marittime Natural Park, Italy, Bernhard Kohler, Head of Biodiversity Programme, WWF Austria
Presentatore: Wolfgang Pfefferkorn, CIPRA International

Organizzazione: CIPRA International
Contatto: Claire Simon

14.10.2016
DE FR IT SL
Golf Resort Achental, Geigelstein