Session 2
Best-Practice-Beispiele für landnutzungs- und naturschutzverträgliche erneuerbare Energieprojekte im Alpenraum

Bereits heute leisten erneuerbare Energien einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Energiebedarfs im Alpenraum. Ihn gilt es schrittweise auszubauen, um damit die Transformation hin zu einem nachhaltigen und treibhausgasneutralen Energiesystem erfolgreich zu meistern und einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten. Jedoch sind mit der Umsetzung von Erneuerbaren-Energien-Projekten vielfach Raumansprüche verbunden, die natürliche Lebensräume, Nutzungsansprüche Dritter oder das Landschaftsbild betreffen und die zu Konflikten etwa im Natur- und Landschaftsschutz, mit der Land- und Forstwirtschaft, dem Tourismus sowie der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung führen können.

Präsentiert werden beispielhafte Erneuerbare-Energien-Projekte aus dem Alpenraum, die Landnutzungskonflikte erfolgreich vermieden haben und die naturschutzverträglich umgesetzt wurden. Die Beispiele kommen aus den Bereichen erneuerbare Energiesysteme (Biomasse, Wasserkraft, Wind, Solar, Geothermie und kombinierte Technologien) sowie Smart Grids und effiziente Energiespeicherung.

Sprecher: Karin Svadlenak-Gomez (Research Institute of Wildlife Ecology FIWI of the Vetmeduni Vienna), Jakob Dietachmair (CIPRA International), Roberto Vaccaro (EURAC Research – Institute for Renewable Energy), local representatives of four Renewable Energy best practice examples

Organisation: BMUB / BMWi - blue! advancing european projects (als Projektträger)
Kontakt: Nina Kuenzer, blue! advancing european projects

12.10.2016
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Golf Resort – Room Geigelstein