Session 17
Urban Mountains – ein Fall für zwei

Wechselbeziehung zwischen Stadt- und Berggebiet im Blick von Forschung und Kultur

Session 17
Mit der europäischen makroregionalen Strategie für den Alpenraum (EUSALP) und ihren nationalen Implementierungen erfährt der Alpenraum auf der Ebene der Steuerung eine immense Erweiterung. Diese wird für die Selbstwahrnehmung und die Entwicklungspotentiale des Alpenraums traditioneller Auffassung Folgen haben. Die Session „Urban Mountains – ein Fall für zwei“ will zu einer kultur- und sozialwissenschaftlichen Fundierung der Diskussion realer und imaginärer Beziehungen zwischen Berggebieten und Makroregion beitragen. Ausgangspunkt der Fragestellung ist ein relationales Raumverständnis und das Bewusstsein, dass wir über die gelebten Beziehungen zwischen inneralpinen Gebieten (Highlands) und alpennahen Siedlungsräumen (Lowlands) wenig wissen. Die Session nimmt den akteurszentrierten Anspruch des Themas der AlpenWoche „Alpen & Menschen“ beim Wort und verbindet die drei vorgeschlagenen Schlüsselthemen mit einer querliegenden Fragestellung. Die Session bringt Expertinnen und Experten der Alpenforschung und der Wissensvermittlung in städtischen und lokalen Alpenmuseen zusammen.

Sprecher: Monika Gärtner, Museum Huber-Hus, Lech a.A. (AT), Friederike Kaiser, Alpines Museum des DAV, Munich (DE), Evelyn Reso, Touriseum Meran (IT), Andreas Rudigier, Vorarlberg Museum, Bregenz (AT)
Moderator: Beat Hächler, Alpines Museum, Bernhard Tschofen, University of Zurich

Organisation: ICAS Inter-academic Commission for Alpine Studies
Kontakt: Beat Hächler and Bernhard Tschofen

13.10.2016
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Grosser Heftersaal