Session 11
Zuwanderung als Chance für alpine Regionen?

Chancen und Herausforderungen für periphere Regionen im Kontext von Willkommenskultur und Good Governance

Session 11
Diese Session zielt auf die Zusammenführung von zwei Diskussionssträngen, die sich mit der demographischen Entwicklung vor allem peripherer und alpiner Regionen auseinandersetzen: Auf der einen Seite wird vor allem auf Fachkräftemangel, Überalterung und Entleerung der peripheren ländlichen Regionen eingegangen, auf der anderen Seite stehen Zuwanderung und Integration von ArbeitsmigrantInnen und AsylwerberInnen im Vordergrund. Die beiden Herangehensweisen sollen im Kontext einer Willkommenskultur und von Good Governance diskutiert werden. Neben einem kurzen Überblick über die demographische Entwicklung in alpinen Regionen Österreichs und Italiens werden verschiedene regionale Beispiele aus Oberösterreich und aus Valle Maira (Piemont) und Val Chiavenna (Lombardei) vorgestellt, die sich aktiv mit ihrem qualitativen Willkommensserviceangebot für Zu- und Rückwanderer auseinandersetzen sowie regionale Handlungsspielräume für innovative Wirtschaftsaktivitäten erarbeiten. Es sollen dabei vor allem die Vor- und Nachteile einer regionalen Herangehensweise sowie die Bedeutung von Kooperationen diskutiert werden.

Sprecher: Ingrid Machold, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Doris Hagspiel, Regional management organization Upper Austria, Andrea Membretti, University of Milan-Bicocca, Sarah Huber, SMArt (Sustainable Mountain Art)

Organisation: Bundesanstalt für Bergbauernfragen
Kontakt: Ingrid Machold

13.10.2016
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Kleiner Heftersaal